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ANDRINA

Ein Talent ganz und gar

Abseits von Castingshows und -contest hat sich die junge ANDRINA einen Plattenvertrag ergattert. Ihre erste Single «Empty Rooms» / «A New Temtpation» wurde von den Radios mehr als dankend angenommen. Nun liegt das Album vor. Das Echo ist überwältigend.

Ein Samstag Abend im Gemeindesaal von Rümlang. Hier wird heute das Debutalbum der erst 14-jährigen ANDRINA gefeiert, 11 rockig-poppige, abwechslungsreiche Lieder zwischen BRITNEY und AVRIL. Die junge Sängerin begnügt sich nicht damit, einfach ein paar Songs über ein Playback zu mimen, wie man dies vielleicht im Vorfeld hätte vermuten können. Nein – ANDRINA wird das ganze Album vortragen – live und mit Band! Daher stand eine Plattentaufe in einem engen Club auch nie zur Debatte. Und auch weil ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ohnehin altersbedingt in keine Disco reinkämen. Anmerken tut man es ihr nicht, doch der Jungstar ist schon leicht nervös. Es sind denn auch viele Leute gekommen, darunter ihre Familie, DJ MR. P!NK, der neue SHAKRA-Sängerin JOHN PRAKESH Plattengotti BÖRNI und natürlich ihre Produzenten CÜNEYT KAFADAROGLU, ANDY SCHNEIDER und MICHAEL KULL sowie viele Medienleute. Das Interesse am neuen Schweizer Gesangstalent ist schon seit dem Singlerelease Anfang Jahr sehr gross.

andrina

ANDRINA ROHRBACH kam schon in frühsten Jahren zur Musik. Für sie gab es Musik «schon immer». Zurzeit lernt sie Klavier spielen. Gitarre kann sie schon ziemlich gut. Trompete und Alphorn beherrscht sie schon länger. Eigentlich habe sie kein bestimmtes Vorbild. Im Gespräch mit ihr kurz vor dem Konzert, lässt sie sich dann aber die Namen P!NK, LEONA LEWIS und, wenn's um die Show geht, ROBBIE WILLIAMS entlocken. Ihre Lieder werden ihr keineswegs einfach serviert. ANDRINA gestaltet sie mit, schreibt Texte und sitzt dann mit ihrem Produzenten zusammen, um daraus Melodie und den Song zu machen. Die Ideen holt sie sich aus dem Alltag. «Das ist wie Tagebuch schreiben,» erklärt sie. Zusammen mit ihrer Freundin und Vocal-Coach ANIKA BERENS übersetzt sie diese dann ins Englische. Die Musik nimmt ihre Zeit in Anspruch – die Schule soll aber nicht darunter leiden. Der Versuch, dem Teenager ehrgeizige Ziele zu entlocken, scheitert. Für die Zukunft meint sie klar: «Die Schule kommt zuerst». Dafür hat ihr Hobby zeitlich etwas gelitten. ANDRINA hat lange Baseball gespielt.

Draussen steigt die Spannung bei ihren Freunden. Niemand in der Schule von Rümlang kennt ihre Songs, ausser der Single natürlich. Und live hat ANDRINA auch noch niemand gesehen. Ob sich im Verhältnis zu ihren Mitschülerinnen und -schülern etwas ändern wird? «Nein», sagt sie. «Für meine Freunde bleibe ich die ANDI».

Das Saallicht geht aus – ANDRINA startet ihr Konzert mit der neuen Single «Look at Me». Von Beginn weg hat sie die volle Aufmerksamkeit des Publikums. Die Show ist perfekt, die Band professionell und ANDRINA überzeugt stimmlich in allen Tonlagen. Sie gibt alles, sagt ihre Titel an, spricht unbekümmert mit dem Publikum, ist ein Star – professionell, ohne unnötige Posen. Manch ein Castintgshow-Teilnehmer könnte von ihr lernen. Den Abschluss bestreitet sie mit eine Akustikversion von «A New Temptation», jenem Song, der in den letzten Monaten von DRS3 beinahe täglich gespielt wurde!

Dass es ANDRINA schaffen kann, ganz gross raus zu kommen, ist durchaus möglich. Sie ist musikalisch sehr begabt, ist sympathisch, hübsch, keck und voller Tatendrang.

Album: «Look at Me» (Zoom / Zyx)
www.andrinamusic.com

Foto: Thomas Buchwalder

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