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Vorwärts

Gedanken, Ideen, Meinungen und Senf von Markus Tofalo

Neue Bibliothek St.Gallen

Auch eine gute Lösung für das Union

Der Bereich Marktplatz – Schibenertor gewinnt an Bedeutung, wenn nicht durch eine Markthalle, dann halt durch eine Bibliothek. Und wenn mit der Realisierung dieses Vorhabens endlich die Erkenntnis wächst, dass sich eine Richtungsfahrbahn am Obren Graben abbauen lässt, könnte hier ein Platz für Events entstehen, der auf der anderen Seite des Uniongebäudes fehlen wird.

St.Gallen Schibenertorplatz Bibliothek Union Oberer GrabenDie Idee, alle St.Galler Bibliotheken an einem Standort zusammenzuführen, ist gut. Die Art, dies in einer «Public Library», einem zentralen Ort für Bildung zu tun, offen für die ganze Bevölkerung, ist sehr gut. Das aus dem Architekturwettbewerb erkorene Siegerprojekt «Doppeldecker» überzeugt konzeptionell.

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Parkallee und Theaterplatz St.Gallen

Von der Kanti via Stadtpark und Kulturviertel zum Uni-Campus Platztor

Eine echte Flaniermeile und ein klassischer Platz?

parkallee2St.Gallen ist kleinräumig und mit seinen 80'000 Einwohnenden keine Grossstadt. Zwar wirken einzelne Orte, wie das Bahnhofsviertel, grossstädtisch, ausserhalb des Zentrums wird es schnell wieder provinziell. Es fehlen die grossen Achsen, Boulevards und Strassenzüge, die zum Flanieren einladen.

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Zugang Universität-Campus Platztor ungenügend

Durch den Stollen zur Uni

Im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Universitätscampus der HSG soll die Kreuzung Platztor umgebaut werden. Auch die bestehende Unterführung soll grösser dimensioniert werden. Doch sie bleibt verhältnismässig schmal und wird weiterhin isloiert betrachtet werden.

Ich bin überzeugt, dass die Verfasser des Siegerprojekts eine gute Lösung zur Integration einer Platztorpassage in ihr «Haus im Park» finden könnten.

Passage als Unterführung zum Uni-Campus Platztor
Grafik: Pascal Flammer, dipl. Architekt ETH / SIA / Kanton St.Gallen; Passage-Ergänzung: Markus Tofalo

Das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs zum Bau der Erweiterung der Universität St.Gallen HSG liegt vor. Es überzeugt durch viel Transparenz und Grünraum sowie durch die kompakte Form. Die meistbefahrene Hauptstrasse des Kantons trennt den Neubau für 3000 Studierende plus viele Lehrende und weitere Mitarbeitende, total gegen 5000 Personen, jedoch vom Zentrum ab und setzt ihn gefühlsmässig in die Vorstadt.

Eine Sichtung der eingereichten Wettbewerbsprojekte zeigt, dass dieses Problem auch von anderen erkannt wurde.

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Familiengärten unter Druck

Die Lösung liegt so nahe

In St.Gallen wird das Bauland knapp. Auch die Grundflächen von Familiengärten sind begehrt. Die Gesamtfläche an solchen Schrebergärten schrumpft stetig, was für die Betroffenen bedauerlich ist. Die gute Nachricht: Es gäbe genug Platz für die Hobbygemüsebäuerin oder den Freizeitblumenzüchter: Die vielen ungenutzten Rasenflächen um die Mehrfamilienhäuser. Positiver Zusatzeffekt: Die Wege sind kürzer.

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Kolosseumplatz

Platz statt Kreuzung – mehr Plätze in St.Gallen

Die Kreuzung aus Kolumbanstrasse, Heimatstrasse und Kolosseumstrasse zusammen mit dem kleinen Spielplatz ist ein Juwel. Wäre es. Anstatt den Platz zu betonen, saniert die Stadt die Strassen und zementiert damit die unschöne Situation auf Jahre.

kolosseumstrasse heimatstrasse kolosseumplatz

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Uzwil, Kreuzung Augarten

Verschlechterung für Velofahrende – gefährlich für Fussgänger

Sie ist eine der stark frequentierten Kreuzungen im Kanton. Bei grossem Verkehrsaufkommen bilden sich lange Rückstaus. Es herrscht Handlungsdruck. Das vorliegende Projekt hat für Velofahrende und auch für den Fussverkehr einen schwerwiegenden Mangel: Velofahrende werden durch den Wartebereich von Fussgängerinnen und Fussgängern geführt.

kein radweg auf trottoir

Die folgenden Ausführungen gelten nicht nur spezifisch für diese Kreuzung in Uzwil. Ich fordere ein Umdenken seitens der Verkehrsplanerinnen und -planer:

Velofahrende gehören nicht auf Trottoirs. Es ist Zeit, dass dies auch auf kantonaler Ebene in St.Gallen erkannt wird.
Und wenn dies unvermeidbar ist, darf es keine Benützungpflicht geben.

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Sanierung St.Leonhardstrasse St.Gallen

Sie könnte grüner und ökologischer sein

Die Umgestaltung der St.Leonhardstrasse im Abschnitt Gäbrisstrasse – Kornhausstrasse geht in die richtige Richtung. Die ursprünglich 3- bis 4-spurige Strasse wird auf 2 bis 3 Spuren reduziert. Die Baumreihe vor dem Neumarkt soll wieder hergestellt werden. Es wäre aber mehr möglich. Dies auch deshalb, weil die Strasse inzwischen dank einer Lichtsignalstafette ohnehin verkehrsberuhigt wurde. Hier fährt niemand mehr durch, der nicht zwingend muss.

stgallen stleonhardstrasse mit baeumen

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«Langsamverkehr» gibt es nicht

Volle Gleichberechtigung von Velos – Mein Velomanifest

Der Begriff «Langsamverkehr» wird im Gegensatz zum MIV, «motorisierte Individualverkehr», angewendet für langsamen und unmotorisierten Verkehr. Unter diesem Begriff wird alles verstanden, was sich langsam auf den Strassen bewegt: Fussgängerinnen und Fussgänger, Velofahrende, Skaterinnen und Skater, Trottinetts usw. Doch diese alle in einer Gruppe zusammenzufassen ist falsch.

keine velowege 2

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Velos gehören nicht an den Rand gedrängt

Gehen schnelle Velofahrende vergessen?

Mit der Verkehrswende aufgrund der Klimaschutzmassnahmen und verstärkt durch die Coronakrise steigt der Druck nach mehr Velomassnahmen. In allen grossen Städten Europas werden im Eiltempo – oft auch improvisiert – Velospuren und -wege erstellt. Gut so.

Auch in St.Gallen sollen vermehrt Velowege erstellt werden. Dies verlangen gleich zwei Initiativen. Doch dies ist nicht einfach. Es mangelt an Geld und auch an Platz. Die Kompromisse sind nicht immer befriedigend. Für routinierte, schnell fahrende Velofahrende sind manche Massnahmen gar Verschlechterungen. Oft fühlt man sich als Velofahrer an den Rand gedrängt. Ich muss mich erklären.

keine velowege

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Überdeckung St.Fiden: Es geht auch kürzer

Keine Studie – ist das das Ende?

Eine aufwendige Studie soll die Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit einer Überdachung von Autobahn und Gleisen beim Bahnhof St.Fiden aufzeigen. Die Kosten für diese Studie sind überraschend hoch, was abschreckt. Ist das bereits das Ende für eine Überdeckung?

Mein Wunsch wäre die Vernetzung der beiden Quartiere über eine Grünbrücke. Das wäre auch mit einer Länge von lediglich 50 bis 100m möglich, also 1/3 bis ½ der Länge der Überdeckung auf meinen Skizzen.

St.Gallen St.Fiden mit Grünbrücke als kurze Überdeckung

Die Überdeckung kann durchaus noch kürzer sein. Vorstellbar wäre auch eine Bushaltestelle auf dem Dach als Teil eine ÖV-Hubs am Bahnhof St.Fiden. Die Anzahl Busfahrten zum Hautbahnhof könnte so massiv verringert werden.

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